Virtueller Vortrag: Babelsberger Sternennacht am 21. Januar

Der nächste Vortrag der virtuellen Babelsberger Sternennächte des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) wird am Donnerstag, den 21. Januar 2021, auf dem Youtube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ ausgestrahlt.
Virtueller Vortrag: Babelsberger Sternennacht am 21. Januar

Credit: NASA

Am Donnerstag ist es wieder soweit: ab 18 Uhr geht der Vortrag von Prof. Dr. Klaus Strassmeier zum Thema "Kosmische Mitbewohner: Die Suche nach Leben im Universum" aus der Reihe der Babelsberger Sternennächte online.

Sind wir als Spezies alleine im Universum, oder ist das All von Leben genauso erfüllt wie unser blauer Planet? Wir wissen es noch nicht, aber die rasante Entwicklung in der Entdeckung und Erforschung extrasolarer Planeten in den letzten Jahren hat derartige Fragen aus den spekulativen in die faktenorientierten Naturwissenschaften gehoben. Noch nie waren wir so nahe an der Lösung der Drake-Gleichung, die die Anzahl der kommunikativen Zivilisationen in unserer Galaxis vorhersagt. Im Vortrag werden die astrophysikalisch relevanten Fakten für die Voraussetzungen für Leben, wie wir es kennen, beschrieben und einige recht erstaunliche Projektionen aus der eigenen biologisch-sozialen Verhaltensweise offengelegt.

In dieser Saison finden die Babelsberger Sternennächte nicht vor Ort am AIP statt, sondern kommen direkt nach Hause ins Wohnzimmer: jeweils am 3. Donnerstag des Monats ab 18.00 Uhr sind die Vorträge unter https://www.aip.de/babelsberger-sternennaechte bzw. über den YouTube-Kanal Urknall, Weltall und das Leben verfügbar und können im Anschluss jederzeit abgerufen werden.

Terminübersicht: Babelsberger Sternennächte

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.